Eltern: Niccio Vicciona, Lydina Vicciona, geb. Stivio
Kinder: Keine
Verheiratet mit: Ledig
Biographie:
Im Jahre Jenas 2524 setzte Lylanea zum ersten Mal Fuß auf das Festland und noch im selben Jahr erreichte sie in Begleitung mit ihrer Schwester Lynda, das Auffanglager Borea. Auf dem Namenlosen Plateau, das den Matis damals als Anlaufstelle für Flüchtlinge diente.
Die beiden waren auf einer Insel aufgewachsen, auf die es die Gruppe von Flüchtlingen, der ihre Eltern angehörten während des Exodus verschlagen hatte.
In den Lagern des kleinen Plateaus lernten die Schwestern den einfachen Umgang mit Waffen und Magie und freundete sich mit vielen weiteren Homins an, die ihren Weg in die Lager gefunden hatten. Zunächst war Lylanea ungestüm und manchmal sogar recht aufdringlich anderen gegenüber. Da ihr die Schrecken der Kitin nichts bedeuteten und das Leben für sie ein einziges großes Abenteuer darstellte. Waren die Geschwister doch in relativer Sicherheit aufgewachsen.
Als sie schließlich mit ihrer Schwester den Teleporter des Karavan zum Festland nahm, schlossen sich beide zunächst einigen Freunden Lyndas an, die die Gilde „Anbu Force“ gegründet hatten.
Dort fand sie schnell Freude und Verbündete, auch wenn ihr ungestümes Temperament und ihre Unerfahrenheit im Kampf manches mal für Ärger sorgten. Doch sie lernte aus ihren Fehlern und bemühte sich nach Kräften der Gilde ein gutes Mitglied zu sein.
Dann erfasst jedoch starkes Heimweh Lynda und nach einigem Nachdenken, beschloss sie die lange Rückreise zur Exil-Insel anzutreten, um den Eltern auf dem Hof zu helfen. Das kriegerische Dasein einer Gilde war nichts für sie. Auch Lylanea fiel es recht schwer ihre Heimat zu verlassen, doch war ihre Neugier stärker als das Heimweh und so blieb sie in den neuen Landen und entdeckte den Glauben an Jena mehr und mehr für sich. Sie schwor sich eine fähige Heilerin zu werden und würde den Titel Priesterin mit Stolz tragen.
Während dieser Zeit erlebte sie ihre Erste Invasion der Kitin, die zu tausenden über die Grünen Anhöhen her vielen und sie beinah verwüsteten. Jedoch zurück getrieben wurde, durch den Mut der mächtigen Krieger dieser Tage. Sie selbst konnte nur kleine Beiträge leisten, da ihre Macht noch zu unbedeutend war, um wahrhaftig von Nutzen zu sein. Zum ersten Mal in ihrem Leben sah sie was die Bestien anrichten konnten und schwor sich, sie zu bekämpfen und alles zu tun, was sie konnte, um die Neuen Lande von dieser Plage zu befreien.
Dann kam jedoch der Tag an dem sich die Gilde auflöste. Streit hatte es gegeben, zwischen den Hohen Offizieren und dem Leiter der Gilde. Lylanea stand zwischen den Stühlen, da sie sich jeder der beiden Parteien verbunden fühlte, doch kam der Tag an dem sie sich entscheiden musste.
Und so beschloss sie sich dem Orden der „Illuminati Jenae“ anzuschließen, die sich ganz der Auffindung und Bewahrung des alten Wissens verschrieben hatten.
In jener Zeit, bei diesem Orden war Lylanea sehr glücklich, lernte viel und gewann gute und treue Freunde. Doch leider taten sich alsbald dem Orden neue Möglichkeiten auf.
Die Außenposten wurden zur Besiedlung freigegeben und so rüsteten sich die einstmals stillen und friedfertigen Gelehrten mit einem Male für den Krieg gegen andere Homins. Lylanea war entsetzt, in ihren Augen war der Kampf um Materielle Dinge eine Sünde wider Jenas Gesetzt der Liebe. Und so verließ sie nach heftigem Disput den Orden.
Kurze Zeit später, gründete sie mit ihrem kürzlich auf das Festland gekommenen, Vetter Nuvad Medini zusammen den neuen Orden der „Argo Navis“, benannt nach einer alten Heldensage die Nuvad aus der Heimat mitbrachte. Ein weiteres Gründungsmitglied, war der mysteriöse Mentor Vessus Vega, dessen Lehren über Jena und die Wege ihres Glaubens Lylanea zunächst faszinierten.
Auch in diesem Orden erlebte Lylanea eine fröhliche und Gute Zeit, jedoch war sie nur von kurzer Dauer. Zunächst vielen die Marodeure zum ersten Mal in den Neuen Landen ein. Sie selbst gehörte zu jener Gruppe von Homins die zufällig ihre Kundschafter in den vergänglichen Gärten entdeckten und die in erste Kampfhandlungen verwickelt wurden. Die Kämpfe waren grausam und erbarmungslos. In der Wüste sowie in den Tälern und Ebenen von Matia, floss viel Blut, das Lylaneas Seele schwärzte, da sie gezwungen war ihre Künste gegen Homins einzusetzen.
Doch um ihr Freunde und ihr Land und Leben zu verteidigen, die Lebensweise der Homins der Neuen Lande, so gewaltsam sie auch war, kämpfte sie. Grimmig und entschlossen.
Einige Zeit später, vielen die Kitin über Pyr her und auch dieser Kampf festigte erneut Lylaneas Überzeugung, das die Mächte der Homins besser im Krieg mit den grausamen Bestien eingesetzt seien, als im Zwist um winzige Stücke Land, Habseligkeiten und Religion.
Als der Orden an Mitgliedern und Macht gewann, wollte man sich daran machen die Gläubigen zu beschützen und ebenfalls mit Gewalt den zunehmenden Angriffen durch fanatische Anhänger Ma´Duks entegen treten. Lylanea weigerte sich jedoch weiterhin ihre über die Zeit beträchtlich angewachsene, Macht gegen andere Homins der Neuen Länder einzusetzen.
Also, trat sie aus dem Orden aus und gründete bereits nach kurzer Zeit ihre eigene Gilde:
Die Anima Jena „Seele Jenas“, oder auch „Atem Jenas“. Ihre zweite Leidenschaft nach dem Glauben, war schon immer die Musik gewesen. Und so begann sie es als ihren neuen Weg zu sehen, Jenas Glauben in Musik und Worten zu verkünden. Sowie auch Lieder des einfachen Volkes, als Bardin zu singen um Freude und Frieden in den Herzen der Homins zu sähen.
Lange ging sie allein ihrer Wege und freundete sich weiterhin mit vielen Homins an, von denen manche in den Neuen Landen blieben und manche sie auch wieder verließen, um an anderen Gestaden ihr Glück zu suchen. Aber, Lylanea ging nie fort. Sie hatte gelernt die Grünen Anhöhen zu lieben und sah sie nun als ihre Heimat an, für die es sich auch zu kämpfen lohnte. Sollten Feinde, größer als jene verblendeten Scharmützler sie bedrohen.
Nachdem sie ein ums andere Mal an der Seite vieler Homins gegen Kitin, Marodeure und andere Bedrohungen gekämpft hatte, fand sie gute Freunde in der Gilde der „Free Soul“ und noch Heute liebt sie die gemeinsame Zeit mit ihnen.
Vielen Homins ist sie jedoch als umherziehende Bardin bekannt geworden, die zu Feiern und anderen Anlässen immer eine Melodie, ein Lied oder ein Gedicht vorzutragen weiß.
Diese Profession ließ ihr im Jahre Jenas 2548 am Dua des 8. Frutor im 1 Zyklus eine unerwartete Ehre zuteil werden. So lud ihre Majestät Lea Lenardi sie zusammen mit ihrer guten Bekannten Nendra Malakaii vor, um beide feierlich in ihren Hofstaat auzunehmen und somit in den Adelsstand zu erheben.
Seither bemüht sich Lylanea nach Kräften dieser Ehre gerecht zu werden und ihrem Volk in der Ratsversammlung loyal und ehrfürchtig zu dienen. Sie ist der Königin und dem König ergeben und wird jeden ihrer Befehle ausführen.
Jedoch auch weiterhin sucht sie in alten Schriften nach Legenden die sich vertonen lassen, oder alten Liedern, die sich erneut beleben lassen. Auch komponiert sie selbst noch immer und beruft, so es denn möglich ist, einmal bis zwei mal im Jahr Jenas das Treffen der Barden ein.
Bei dem ein jeder, der mag etwas vortragen darf, oder auch nur den Beiträgen lauschen.

